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Der Erzberg Tauchen Sie ein in die Welt des Bergbaus am Erzberg

Der Erzberg mit seinen vielen Stufen und Terrassen – ein wahres Kunstwerk inmitten der atemberaubenden Landschaft der Eisenerzer Alpen. Von Menschenhand geschaffen ragt die weltgrößte Pyramide imposant aus der Landschaft empor. Gerade die Gegensätzlichkeit des Erzberges zur Landschaft machen den Zauber der „Wunde in der Landschaft“ aus. Mit seinem einzigartigen Anblick zieht er seine Betrachter sofort in den Bann.



Größter Tagbau Mitteleuropas

Die bedeutendste Erzlagerstätte der Alpen und das Symbol der Industrialisierung Österreichs. Früher nannte man den Erzberg den „steirischen Brotlaib“, der Arbeitsplätze für die gesamte Region garantierte; doch seit damals hat sich der Abbau stark verändert. Faszinierend ist er dennoch geblieben. Bis heute wird mit modernster Technik Gestein abgebaut und aufbereitet bevor es mit der Bahn nach Linz oder Leoben gebracht wird. Aufgrund der fortschreitenden Technik reduzierte sich die Zahl der Arbeiter in den letzten 70 Jahren von 8.000 auf 240, wenngleich mehr denn je abgebaut wird.

Eisenerz

Das am Erzberg geförderte Erz ist Siderit, ein Eisencarbonat. Neben Siderit wird auch Ankerit und eisenreiches Dolomit (Rohwand) abgebaut. Aufgrund der Durchmischung mit diesen weniger eisenreichen Mineralien ergibt sich ein durchschnittlicher Eisengehalt von 33,5%. Der Erzberg befindet sich am Nordrand der östlichen Grauwackenzone. Er gilt als größtes Sideritvorkommen der Welt. Es wird rund eine halbe Milliarde Tonne in der Region vermutet. Der hier befindliche Siderit ist vor ca.400 Mio. Jahren entstanden. Nach aktuellen Schätzungen rechnen Fachleute damit, dass die Vorräte noch für ca. vierzig bis fünfzig Jahre Abbau reichen werden.

 Fakten

  • „größte Pyramide der Welt“ – 1.326m höher als die Cheops Pyramide
  • Größter Tagbaubetrieb Mitteleuropas – jährlich werden etwa 12 Millionen Tonnen Gestein gewonnen
  • Bedeutendste Erzlagerstätte der Alpen
  • Symbol der Industrialisierung Österreichs
  • Abbau seit mehr als 1300 Jahren

Faszination Erzberg – den Berg erleben

Möglichkeiten den eisernen Koloss möglichst nahe zu erkunden gibt es genug. Mit dem größten Taxi der Welt – dem Hauly – fährt man ins Tagebaugebiet. Die unendlich Schwere der Grubenarbeit erzählt das Schaubergwerk, in das man tief in den Berg vordringt. Eine Sprengung sollte man natürlich auch nicht versäumen, wenn auch nur aus sicherer Entfernung. Auch bietet sich der Erzberg für außergewöhnliche Sportveranstaltungen an, die schon allein durch die fantastische Kulisse einzigartig sind.

  • Live- Sprengungen – das beeeindruckende Schauspiel hautnah miterleben
  • Spektakuläre Haulyfahrt mitten in den Tagbau hinein – mit dem größten und PS-stärksten „Taxi“ der Welt den Erzberg erkunden
  • Schaubergwerk – in die Welt der Bergknappen eintauchen. Die kleinste Stollenbahn Österreichs führt in das Innere des Schaubergwerks
  • Besichtigung der Barbarakapelle – dem wichtigsten Ort gläubiger Bergmänner

Das Besondere – Sportveranstaltungen am Erzberg

Seit 1995 findet am Erzberg einmal jährlich eines der härtesten Enduro-Rennen der Welt,das Erzberg Rodeo statt.
Die Teilnehmer kommen aus aller Welt, aus jeder Berufs- und Altersklasse. Profis, Amateure, Hobbyfahrer. Harte Kerle aus fast 40 Nationen und allen Kontinenten stellen sich Jahr für Jahr einem gemeinsamen Gegner: dem „Berg aus Eisen“. Das anerkannt härteste Offroad Single-Day Race der Welt verlangt den Athleten wirklich alles ab.

Veranstaltungen, die am Erzberg durchgeführt werden:

 

 


Abenteuer Erzberg - der Bergbaujuwel Die unvergesslich extreme Landschaft aufregend anders erleben



Drei, zwei, eins, brenna tuat´s!

... wenn Sie diese Worte hören, sehen Sie mit eigenen Augen, wie der Sprengexperte Tonnen von Gestein bewegt.

Die Pyramide

Ein ganzer Berg aus Eisenerz, der im Laufe der Zeit von allen Seiten angeknabbert, abgebaut und bearbeitet wurde. Aus dem „eisernen Hut“, wie er auch genannt wird, entstand im Laufe der Zeit durch mühevolle und ausdauernder Arbeit, Terrasse für Terrasse eine Pyramide. Die markante Form entstand ab 1890, als der stufenförmige Tagebau eingeführt wurde.

1907:  60 Stufen mit 12 Metern Höhe
1928: Halbierung der Stufen auf 30 Stufen mit doppelter Höhe von 24 Metern
Alle Stufen sind nach Heiligen oder verdienten Bergleuten benannt