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Aufregend anders - Unvergesslich extrem

Die Qualität des Eisens aus den Schmelzhütten Innerbergs und Vordernbergs war im frühen 16. Jahrhundert unumstritten. Für die Verteidigung des Landes aber auch zur Erweiterung des eigenen Territoriums schätzte deshalb schon Kaiser Maximilian dieses Eisen, um daraus Geschütze, Kanononenkugeln und Harnische für seine Landsknechte erzeugen zu lassen.



Das Leben der Bergleute einst und heute Tradition und Brauchtum


 

Der Bergkittel

Nicht jeder darf den Bergkittel tragen. Er ist die Standesbekleidung der Berg- und Hüttenleute. Der Bergkittel gehört in seinem heraushebenden Erscheinungsbild neben Gruß, Lied und Spruch zu den wichtigsten Symbolen dieses Standes.

„…denn unter diesen Kittel sitzt ein Mann, der wahrlich mehr noch nützt,
als mancher von den großen Herrn im Galarock mit Band und Stern …“

Das schwarze Tuch erinnert an die Farbe der Nacht beziehungsweise die Unter-Tag-Arbeit.

Die 29 goldenen Knöpfe stehen für das Lebensalter der Heiligen Barbara und als Symbol für die strahlende Sonne.

 

 

 

Das Arschleder

Das Arschleder, auch Bergleder oder Fahrleder genannt, zählte im Bergbau zur Kleidung des Bergmannes.

Es diente als Schutz vor dem Durchwetzen des Hosenbodens bei der Arbeit und Fahrung sowie zum persönlichen Schutz gegen Bodennässe und Kälte beim Sitzen.

Das Arschleder ist ein dreieckiges oder seltener halbrundes Lederstück und wurde am Leibriemen getragen. Die Gestaltung moderner Arschleder ist durch die DIN 23307 Gesäßleder für den Bergbau geregelt.

Noch heute ist das Arschleder bei bergmännischen Traditionsveranstaltungen als Teil der Prunkuniform zu sehen.

 

 

 

Der Ledersprung

Das Datum der Feier ist in jedem Jahr der letzte Freitag vor dem 4. Dezember, dem Namenstag der Hl. Barbara, Schutzpatronin der Bergleute. Die Feier selbst findet abends in einer öffentlichen Veranstaltungshalle statt. Den Beginn des feierlichen Ablaufs stellt der Einzug der Anwärter dar.

Bei der eigentlichen Sprungzeremonie hat jeder Kandidat und jede Kandidatin erst vier Fragen zu beantworten: „Dein Name?“, „Deine Herkunft?“, „Dein Stand?“ und „Dein Wahlspruch?“. Als Stand gilt dabei die gewählte Studienrichtung.

Danach erfolgt die Aufforderung „So spring in deinen Stand und halt ihn stets in Ehren!“ Hierauf muss der Aufzunehmende ein Glas Bier in einem Zug austrinken und springt anschließend von einem Bierfass über ein Arschleder herab, das von zwei Bergleuten gehalten wird. In der Regel sind dies der älteste anwesende Bergmann und der Rektor der Universität.

 

Das Barbarabrauchtum

Die Barbarafeierlichkeiten finden im Advent statt und haben am Namenstag der Barbara, am 4 Dezember, ihren Höhepunkt.

Das ist dann die Zeit für Barbarabier; Barbaragulasch und Bergmannskittel.

Woran erkennt man eine echte Barbarafeier- also ganz unabhängig vom Ort?

Man ist richtig, wenn Barbaratanz, das Barbarahochamt, die Bergparade mit Fahnenabgabe und der Ledersprung beim Barbarafrühschoppen, Bestandteil der Feierlichkeiten sind.

Außerdem dürfen Barbarabier und Barbaragulasch nicht fehlen!




Wir sind's, die ins Verborgne dringen,
bis an der Erde steinern Herz,
und mühevoll zum Lichte bringen,
Gesteine, Kohlen, Salz und Erz.
Was Menschen groß macht, Menschen zieret,
der Menschheit Schmuck, der Menschheit Kraft,
was wunderbar die Welt regieret,
vom Bergmann wird's gesucht, geschafft.  




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